Prof. Dr. phil. Renaud van Quekelberghe, DDiv.
Jg. 44, Universität Koblenz-Landau, Campus Landau, Klinische Psychologie und
Psychotherapie. Bewusstseins-, ethno- und transpersonal-psychologische Forschung.

Abstract zum Vortrag auf dem Kongress "Traumland Intensivstation" 2005

Was ist Bewusstsein? Als offenes, autorekursives System sprengt es irgendwie alle vorstellbaren, begrifflichen Begrenzungen. Es erscheint vor allem als "Können allen Könnens" und verwaltet als Fiktionsapparat unendliche Virtualitäten, aber auch sog. "Realitäten".
Das Pyramidenmodell des Bewusstseins wird ausführlich dargestellt. Auf dem Hintergrund der modernen Chaos- und Komplexitätsforschung wird die Kritikalitätsgrenze besonders hervorgehoben. An eine solche Grenze gerät das Bewusstsein u.a. in Todesnähe, im komatösen Zustand, aber auch bei intensiven Meditationen, Trancezuständen oder bei stark veränderten Bewusstseinsformen. In diesem Zusammenhang kommen etliche Gemeinsamkeiten zwischen dem spirituellen Bewusstsein und der Quantenphysik, z.B. das sog. "totalitäre Prinzip" (wenn es möglich ist, dann muss es geschehen) gut zum Ausdruck.


van Quekelberghe, R. (2005). Transpersonale Psychologie und Psychotherapie. Grenzenlose Grenze des Bewusstseins. Eschborn: Klotz Verlag.
van Quekelberghe, R. (2005). Transpersonale Bewusstseinsforschung vom Quantum bis zur Wirklichkeit. In W. Belschner, H. Piron, & H. Walach (Hg.), Bewusstseinstransformation als individuelles und gesellschaftliches Ziel, S. 35-62. Münster: LIT Verlag.

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